Die Alpha SLT-A57 ist eine Kreuzung zwischen der guten alten Spiegelreflex und einer spiegellosen Systemkamera. Die Kamera besitzt zwar einen halbdurchlässigen Spiegel, doch dieser ist starr eingebaut. Auf Grund der Halbdurchlässigkeit des Spiegels, zweigt die Kamera einen Teil des einfallenden Lichts für ihren Autofokussensor ab. Der Vorteil davon ist, dass der Autofokussensor auf diese Weise genau so schnell und präzise arbeitet wie bei einer Spiegelreflexkamera. Die Funktionsweise ist allerdings nicht unbedingt neu, da Sony diese bereits vor ca. anderthalb Jahren eingeführt hat. Somit kann man nahezu sicher sein, dass die Technik nicht erst in den Kinderschuhen steckt.
Verbesserte Eigenschaften
Die Akkukapazität ist dennoch mehr als ausreichend – so können mit einer Akkuladung problemlos 600 Fotos geschossen werden. Einer der Gründe für die verbesserte Kapazität könnte der Verzicht auf einen GPS-Empfängers sein. Der dreh- und schwenkbare Bildschirm ist sehr praktisch und der elektronische Sucher, den man eigentlich für einen optischen Sucher halten könnte, eine Augenweide.
Schnelle Bildfolgen
Die insgesamt sehr flotte Arbeitsweise der Kamera wird von einem schnellen Autofokus begleitet. Bis zu zwölf Fotos pro Sekunde können mit einem speziellen, in der Auflösung reduzierten Modus, geschossen werden. Die Alpha 57 kann natürlich auch in Full HD filmen. Allerdings stört dabei das laute Objektiv, wenn es den Fokuspunkt nachführt. Mit diesem Modell hat Sony alles zusammen geführt, was in Kompaktkameras heute Standard ist. Sowohl Bilder, als auch Filme lassen sich mit verschiedenen Effekten verfremdet aufzeichnen. Fototaschen sowie Schutzhüllen sollten unbedingt zu dem Apparat dazu erstanden werden, damit die Kamera auch lange genutzt werden kann.
Bild: Sony Alpha NEX-3. von MJ/TR (´・ω・). Bild steht unter CC BY 2.0-Lizenz.




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